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Oktober  2020

Unfähigkeit oder Schlamperei?

Protokolle von Gemeinderatssitzungen werden, sobald sie fertiggestellt sind, auf der Internetseite der Verbandsgemeindeverwaltung  veröffentlicht und später auch im Mitteilungsblatt.  Ratsmitglieder erhalten diese auf Wunsch auch in Papierform.  Das sollte für eine funktionierende Verwaltung eigentlich  kein Problem sein.  Ist es aber für die Langenlonsheimer Verwaltung und deren Spitze offenbar doch.  So  fehlte beim den Ratsmitgliedern übersandten Protokoll der Windesheimer Ortsgemeinderatssitzung vom Januar 2020 die Hälfte der Seiten. Dies wurde dem Ortsbürgermeister mit der Bitte um Übersendung eines vollständigen Protokolls mitgeteilt, der versprach, die Information an die Verwaltung weiterzuleiten.  In der Folgezeit  passiert aber nichts. In der Ortsgemeinderatssitzung vom Mai 2020 wurde dies im Beisein von Bürgermeister Cyfka erneut  moniert.  Passiert danach: nichts!  Erneuter Versuch in der Ortsgemeinderatssitzung am 28. September. Die Erste Beigeordnete Stern  sagte darauf zu, dafür zu sorgen, dass endlich ein vollständiges Protokoll  übersandt werde.  Einige Tage später versandte die Verbandsgemeindeverwaltung dann ein als Protokoll  vom 20.01.2020 bezeichnetes Schriftstück.  Doch dieses entsprach allerdings dem  im Frühjahr übersandten Protokoll   und war damit genauso unvollständig.  Ein Vorgang, der spontan die Frage  nach der Qualität der Verwaltung und ihrer Führung aufkommen lässt.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            

Oktober  2020

 Aus der Windesheimer Ortsgemeinderatssitzung vom 28.09.2020:

 Hundekotstationen werden angebracht

 Ein Ärgernis im Ortsbereich sind weiterhin die Hundehaufen an den Straßenrändern und auf Wegen. Besonders rücksichtslos sind die Hundehalter, die ihre Tiere links und rechts des Guldenbachs ausführen und deren „Hinterlassenschaft“ dort einfach liegen lassen. Die an manchen Stellen aufgehängten Abfallkörbe werden dabei einfach ignoriert. In der Ortsgemeinderatssitzung am 28. September wurde ein erneuter Versuch gemacht, dem Herr zu werden. So wurde beschlossen, 2 Hundekotstationen auf beiden Seiten des Guldenbachs aufzustellen. Diese bestehen aus einem Behälter, aus dem Hundekottüten entnommen werden können und einem darunter befindlichen Abfallkorb. Man darf gespannt sein, ob dies zu mehr Sauberkeit im Dorf führt.

 

Oktober  2020

Gefahrenstellen werden beseitigt

Die Ortsgemeinde ist verpflichtet, regelmäßig den Zustand der auf ihren Grundstücken stehenden Bäume durch einen Sachverständigen wegen möglicher Gefahrenpunkte kontrollieren zu lassen. Die letzte Kontrolle hat einen großen Handlungsbedarf ergeben. Es müssen viele Bäume entfernt oder beschnitten werden. In der Ortsgemeinderatssitzung am 28. September wurde der Auftrag zu diesen Arbeiten an eine Fachfirma vergeben.    

 

Oktober  2020

Parkende Fahrzeuge machen Probleme

 Besucher des Weinwanderwegs stellen ihre Autos oft vor die dortigen Weinberge oder fahren sogar unbefugt weiter in das Gebiet. Das kann dann zu Behinderungen bei der Bewirtschaftung der Weinbergsflächen führen.  Der Ortsgemeinderat beschloss daher in seiner Sitzung am 28. September am Beginn des Weinwanderweges ein Schild „Durchfahrtsverbot“ aufzustellen. Außerdem wurde Ortsbürgermeister Stern beauftragt, mit dem Landesbetrieb für Mobilität (LBM) zu klären, welche Möglichkeit besteht, die Fläche unmittelbar neben der alten Straße in Richtung Waldlaubersheim (rechter Fahrbahnrand)  zum Parken zu nutzen.

 

Oktober  2020

 Waldwege werden erneuert

Die Sanierung mehrerer Wege in unserem Wald sind erforderlich geworden, da die Gräben und Bankette erneuert werden müssen und große Schlaglöcher in den Waldwegen vorhanden sind, so dass diese nur noch schwer befahrbar sind. Nachdem von unserer Försterin Franziska Hoquart die erforderlichen Planungsvorarbeiten geleistet und auf ihren Antrag auch schon Landesförderung zugesagt worden war, beschloss der Ortsgemeinerat  in seiner Sitzung am 28. September, diese Arbeiten durchführen zu lassen.

 

Oktober  2020

 Informationen über den Wald

Interessantes über unseren Wald hatte unserer Försterin Franziska Hoquart beim Ortstermin des Waldausschusses zu berichten. Auch bei uns leidet der Baumbestand, vor allem dabei die Fichten, unter der Trockenheit und dem Borkenkäferbefall. Der Holzpreis ist daher „im Keller“.  Nur mit gewährten Zuschüssen erreicht man wenigstens einen Kostenausgleich. Andererseits zeigte sie den Anwesenden den Teil des Waldes mit dem schönsten Laubbaumbestand. Dort stehen alte Buchen und Eichen, wobei letztere bis zu 200 Jahre alt sind. Frau Hoquart erläutere die behutsame Ausdünnung des Bestands zur Förderung des Wachstums bestimmter Bäume. Eine Naturverjüngung wird einer gezielten Pflanzung vorgezogen. Unser Wald besteht unter anderem aus 32% Buchen und 31% Eichen.

 

Oktober  2020

Neue „Töne“ zum Wald

 Viele Jahre lang wurde in unserem Ortsgemeinderat vor allem seitens von CDU-Mitgliedern immer wieder kritisiert, dass die Bewirtschaftung unseres Waldes keinen Gewinn einbringt, sondern die Gemeinde noch Geld kostet. Sogar Überlegungen, den Wald zu verkaufen, gab es von bestimmten Leuten. Ignoriert wurde dann auch immer der Hinweis aus der SPD, dass die positiven Auswirkungen des Waldes für die Umwelt und als Erholungsgebiet weit höher zu bewerten sind, als einige Tausend Euro Defizit. Jetzt hörte man plötzlich beim Termin des Waldausschusses von einem CDU-Mitglied ganz neue Töne: Man müsse sich davon verabschieden, dass man aus dem Wald einen finanziellen Gewinn erzielen kann. Der Wald sei vor allem für das Klima und als Erholungsfaktor wichtig, was natürlich nicht in Zahlen zu beziffern sei.

 

Oktober  2020

Kurz und knapp aus der Ratssitzung vom 28. September:

a. Die vom Rat vor einem Jahr beschlossene Parkregelung in der Hauptstraße  oberhalb des Bahnübergangs ist immer noch nicht erfolgt.  Der zuständige Landesbetrieb Mobilität (LBM)sammelt gegenwärtig alle derartigen Markierungsarbeiten im Kreis und wird dies erst durchführen, wenn „genug beisammen“ ist. Fraglich ist, ob dies noch vor dem Wintereinbruch erfolgt.

b. Die durch den Auszug der Mieter gegenwärtig leer stehende Wohnung im Rathausnebengebäude soll renoviert und dann wieder vermietet werden.

c. Wegen einer schon länger ausstehenden Stellungnahme des LBM wegen der Straßenplanung ist die Planung des neuen Baugebiets oberhalb des Friedhofs etwas ins Stocken geraten

d. Beim Vorhaben, das Rathaus behindertengerecht auszubauen, ist weiter das größte Problem der Brandschutz. Nachdem  die Wohnung im  Nebengebäude und das ehemalige Sitzungszimmer im Erdgeschoss jetzt leer stehen, soll sich jetzt eine Arbeitsgruppe mit einer Gesamtgestaltung befassen. Dabei soll auch untersucht werden soll jetzt, ob das Untergeschoss zu einem Sitzungssaal erweitert werden kann.

e. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen infolge der Corona-Pandemie bewertet Ortsbürgermeister Stern die Badesaison im Windesheimer Freibad als einen vollen Erfolg. Durch den Verkauf von Dauerkarten an rund 800 Badegäste konnten mehr als 17 000 Euro eingenommen werden. Der Betrieb des Bades sei nur durch den außergewöhnlichen Einsatz von mehr als 80 ehrenamtlichen Helfer und extremen Einsatz einzelner Personen möglich gewesen, sagte Stern, und danke stellvertretend Bernd Augustin, Claudia und Hartmut Kuntze sowie Werner Ahlborn.

 

September   2020

Die Tagesordnung für die Windesheimer Ortsgemeinderatssitzung am 28.09.2020 finden sich hier.

 

Den Inhalt der Sitzung kann man im Rats- und Bürgerinformationssystem der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg nachlesen.

 

September   2020

 SPD will andere Feldwege ausgebaut haben

 Der in der Ortsgemeinderatssitzung vom 25.05.2020 gefasste Beschluss zum Ausbau Windesheimer Feldwege sollte nach einem Antrag der SPD-Fraktion im Ortsgemeinderat abgeändert werden.  Lesen Sie hier den Antrag der SPD.

Mittlerweile hat eine weitere Besichtigung des betreffenden Weges durch den Ortsbürgermeister stattgefunden. Danach soll wegen der weiteren Vorgehensweise erst einmal ein neue Wegebauausschusssitzung stattfinden. 

 

Mai  2020 

Weiteres aus der Gemeinderatssitzung am 25.05.2020

a. Römerberghalle

Nach Aussage des Ortsbürgermeisters bleibt die Halle weiter  für alle geschlossen. Allerdings solle im Laufe des Jahres ein weiterer Blutspendetermin dort stattfinden. (Anmerkung dazu: Aus dem Kreise der Eltern von Kindergartenkindern wird inzwischen allerdings die Frage gestellt, ob die Halle bis zum Beginn eines Regelbetriebs im Kindergarten nicht als zumindest zeitweiliger Ausweichort für den Kindergarten genutzt werden könne.)

b. Finanzen der Ortsgemeinde

Der Ortsbürgermeister teilte mit, dass das Einnahmeminus der Ortsgemeinde im Jahre 20202 krisenbedingt mindestens 160.000 Euro betrage. (Anmerkung dazu: Angesichts dieser schlechten Erwartungen wird, auch auf Anregung der SPD-Fraktion, in einer Sitzung des Ältestenrates besprochen werden, wie der Gemeindehaushalt 2020 entlastet werden kann.)

c. Neues Baugebiet oberhalb des Friedhofs

Der wegen der archäologischen Untersuchungen im geplanten neuen Baugelände notwendig gewordene Vertrag mit der Landesarchäologie wurde vom Ortsgemeinderat gebilligt. Inwieweit die gesamten Kosten von 40.000 Euro sowie die Ausgaben für einen Bagger tatsächlich in voller Höhe fällig werden, hängt von der Qualität der möglichen Funde ab.

Weiter wurde beschlossen, für das zusätzlich von der Kirchengemeinde erworbenen Grundstück ein Versickerungs- und Bodengutachten einzuholen. Ob auch noch ein Lärmgutachten erstellt werden muss, ist bisher noch offen.

Über die gegen bezüglich des Vorhabens eingegangenen Einwände und Anregungen soll in der nächsten Ortsgemeinderatssitzung entschieden werden, die nach Angaben des Ortsbürgermeisters voraussichtlich im September stattfinden wird.

 . Wege werden instandgesetzt

In einer Sitzung des Wegebauausschusses im Januar wurde empfohlen, mehrere Feldwege in der Gemarkung instandzusetzen. Die Instandsetzung ist als Aufbau mit einer Schottertragschicht und einer Verbesserung der Wasserführung vorgesehen. Hierfür muss der derzeitig verfahrene Wegebelag abgeschoben, reguliert und anschließend neu aufgebaut und verdichtet werden. Der Ortsgemeinderat beschloss in seiner Sitzung vom 25.05.2020 die Vergabe der Arbeiten mit einem Auftragswert von rund 41.000 Euro an eine Firma aus der Region. Die 4 Wege sollen wegen der aktuellen Finanzlage sukzessive hergerichtet werden.  (Anmerkung: Allerdings ist nach Auffassung der SPD-Fraktion zweifelhaft, ob es nicht Feldwege gibt, deren Herrichtung dringender ist, als einige der jetzt auserwählten Wege.Die SPD wird darauf dränge, dass dies noch einmal überprüft wird.)

e. Kindergarten wird besser „beschattet“

Im Kindergarten sind an vier Fenstern Beschattungen notwendig. Der Ortsgemeinderat beschloss in seiner Sitzung am 25.05.2020 die entsprechenden Arbeiten an 2 Firmen zu einem Gesamtpreis von knapp 10.000 Euro zu vergeben.

f. Kochen wieder erlaubt

Die zeitweise Untersagung des Kreises, im Kindergarten zu kochen, wurde wieder aufgehoben, wobei sich auch herausgestellt habe, dass dies nur im Kreis Kreuznach verboten worden sei. 

g. Schwierige Rathaussanierung

Weder der Zugang zum Rathaussaal noch zum Bürgermeisterdienstzimmer ist behindertengerecht. Deshalb laufen seit einiger Zeit Überlegungen, das rathaus und gleichzeitig auch das Nebengebäude gründlich zu sanieren. Doch hier stößt man auf erhebliche Probleme.  Erst schien es Schwierigkeiten mit dem Denkmalschutz zu geben. Jetzt ist wohl das größte Problem der Brandschutz. Nach Forderungen des Kreisbrandschutzbeauftragten ist ein behindertengerechter Zugang zum Rathaussaal erst zulässig, wenn es einen 2. Notausgang durch die Küche und über eine Tür und Treppe nach außen gibt. Dies würde aber den Zugang zum Bauhof beispielsweise mit dem Gemeindetraktor nicht mehr möglich machen. Es wird jetzt nach anderen Lösungen gesucht und es ein Gesamtkonzept nötig sein.

h. Breitbandausbau

Der Breitbandausbau im Wege der Förderungsmaßnahme ist bald abgeschlossen. Unklar bleibt aber, wann die anderen Anschlüsse gelegt werden und,+ inwieweit die Deutsche Glasfaser die von Innogy gelegten Leitungen nutzen darf.

i. Zuschussantrag gestellt

Wegen der auf die Gemeinde fallenden Kosten für die Herrichtung der Kirchtreppe wurde ein  Antrag über eine Förderungssumme von 120.000 Euro gestellt.

j. Kanal muss saniert werden

Bei einem Teil der Waldstraße ist der in der Straße liegende Hauptkanal so marode, dass eine schnelle Sanierung erforderlich ist. Angesichts der Schwere der Schäden muss die Straße zur Sanierung aufgerissen werden. Der betroffene Teil soll sich in etwa zwischen der Einmündung der Straße „Schöne Aussicht“ und dem Fußweg zum Kindergarten befinden. Es wird mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen sein.

  

Januar 2020

 

Neues aus dem Gemeinderat:

 

In der Ortsgemeinderatssitzung am 20. Januar 2020 wurde wieder eine Reihe von Beschlüssen gefasst.  Lesen Sie hier Genaueres dazu.

 Waldhaushalt beschlossen

 Der im zuständigen Ausschuss (siehe den Bericht vom November dazu) ausführlich beratene vom Forstamt vorgelegte Haushalt 2020 für unseren Windesheimer Wald wurde einstimmig gebilligt. Er schließt zwar mit einem Verlust von rund 16.700 Euro ab; es steht aber zu erwarten,  dass das tatsächliche Ergebnis dann weitaus besser sein wird. So wurde für das Jahr 2019 statt des vorhergesagten Defizits von 16.000 Euro ein Gewinn von 12.000 Euro erzielt.

 

Gemeindehaushalt 2020 gebilligt

 Einstimmig gebilligt wurde auch der Gemeindehaushalt 2020. Lesen Sie hier eine Stellungnahme dazu.

 

Neue Beitragssatzung

 Die bisherige Beitragssatzung für den Wegebau beruht auf dem veralteten 5-Jahres-Prinzip zur Beitragsermittlung und bedurfte einer Anpassung. Für die Zukunft wird die Beitragsermittlung analog zu den Straßenausbaubeiträgen auf Grundlage der tatsächlichen Vorjahresausgaben berechnet und per jährlichem Bescheid erhoben. Für die Fremdnutzung der Wege beträgt der Gemeindeanteil an den Ausgaben 10 %.  Ab dem Jahr 2020 wird in der Jahresrechnung der Beitragssatz je Ar land- und forstwirtschaftlicher Fläche für das abgelaufene Jahr ermittelt und per Bescheid angefordert.

 Da es noch ein Guthaben für den Wegebau von rund 44.000 Euro gibt, können, bis dieses Geld verbraucht ist, erst einmal keine Wegebaubeiträge erhoben werden. Für 2021 können dann Beiträge erhoben werden, wenn 2020 Mittel über diesen Betrag hinaus für den Wegebau verwandt werden.

 

Bekanntmachungen   

 Bekanntmachungen der Ortsgemeinde Windesheim (Ratssitzungen oä.) werden auch künftig im Mitteilungsblatt und per Aushang im Informationskasten neben der Rathaustreppe veröffentlicht.

 

Spenden angenommen und Auftrag erteilt

 Spenden für den Baum des Jahrhunderts und des Schwimmbadfördervereins zur Anschaffung eines Zählerschranks im Schwimmbad (4.382 Euro) wurden vom Rat angenommen. Gleichzeitig erteilte der Rat einer Elektrofirma zum Einbau des Schranks.

 

Leitungen werden verlegt 

Die Straßenlampen in der Waldhilbersheimer Straße sind bisher nur provisorisch an das Stromnetz angeschlossen. Um diese Schwachstelle zu beseitigen, vergab der Ortsgemeinderat den Auftrag an eine Baufirma zur Ausführung von Erdarbeiten in der Kreuznacher Straße, damit die Beleuchtung an den Stromkasten gegenüber des Friedhofs angeschlossen werden kann.

 

Grundstück wird erworben   

 Damit dort ein für das neue Baugebiet oberhalb des Friedhofs  erforderliche Regenrückhaltebecken gebaut werden kann, beschloss der Ortsgemeinderat den Ankauf eines Grundstücks auf der anderen Seite der verlängerten Kreuznacher Straße.

 

Diskussion über Waldfriedhof

 Kontrovers  wurde über das Vorhaben der Errichtung eines Waldfriedhofs im zur Windesheimer Gemarkung gehörenden Waldhilbersheimer Wald diskutiert.  Schließlich beschloss die Mehrheit des Rates vor einer abschließenden Beurteilung die möglichen Betreiber zur Abgabe genauerer Informationen aufzufordern. Lesen Sie hierzu eine konkrete ablehnende Meinung zu diesem Projekt.

 

Kindergartengelände wird erweitert

 Positive Nachrichten gibt es für unseren Kindergarten. Der Gemeinrat beschloss die Pachtung eines Gartens neben dem Kindergarten zur Ausweitung des Kindergartengeländes.  

 

November  2019

  

Wald- und Umweltausschuss tagte

 In der Sitzung des Wald- und Umweltausschusses des Windesheimer Ortsgemeinderats Ende November  wurde nicht nur der Waldhaushalt beraten, sondern Vertreter des für uns zuständigen Forstamtes gaben auch einen Überblick über den Zustand unseres Waldes und die Holzvermarktung.  Der vom Ausschuss gebilligte Haushaltsplan schließt erneut mit einem Defizit ab, was vor allem durch den Verfall des Holzpreises, weil sehr viele gefällte geschädigte Bäume auf dem Markt sind.  Die neue Vermarktungsgesellschaft für Holz habe im Sommer sozusagen bei „Null angefangen“,  sei aber bald gut organisiert gewesen. Es gebe mit der Gesellschaft eine gute Kommunikation.  Obwohl der Holzmarkt  sehr angespannt sei, seien schnell Holzverträge abgeschlossen worden.  Man könne sagen, dass der Bereich des Forstamts Soonwald nahezu ausverkauft sei.  Während der Wald in Rheinland-Pfalz insgesamt durch die beiden trockenen  Jahre stark geschädigt sei, sei man im Bereich des Soonwalds insoweit „mit einem blauen Auge davongekommen“. Doch auch hier gab es erhebliche Mengen an Schadholz, welches man schnell aus dem Wald geholt und größtenteils in einem Zwischenlager gelagert habe.  Um zu erreichen, dass sich der Wald wieder erhole, seien künftig verschiedene Maßnahmen geplant.  So sollen, um das Wasser im Wald zu halten, Drainagegräben geschlossen werden. Man wolle Saatgut von trockenresistenten Bäumen gewinnen und entsprechende Bäume pflanzen.  Zum Schutz vor übermäßigen Wildfraß werden an einigen Stellen Schutzzäune errichtet.

 

  

Dezember  2019

  Bau – und Liegenschaftsausschuss tagte

 In der Bau – und Liegenschaftsausschuss des Ortsgemeinderats Anfang Dezember wurde eine Reihe wichtiger Maßnahmen beschlossen bzw. dem Ortsgemeinderat zur Beschlussfassung empfohlen.

 Dringend erforderlich ist der behindertengerechte Umbau des Rathauses und der Römerberghalle. Um auch Rollstuhlfahrern den Zugang zum Ortsbürgermeisterdienstzimmer und dem Rathaussaal zu ermöglichen, ist der Bau eines Treppenlifters notwendig. Auch die Toiletten müssen entsprechend verändert werden. Da berücksichtigt werden muss, dass das Rathaus unter Denkmalschutz steht, ist grundsätzlich ein Gesamtkonzept für die Neugestaltung des Rathauses notwendig. Da der Einbau des Treppenlifters aber vordringlich ist, empfiehlt der Ausschuss als Erstes, dass ein Architekt mit der Erstellung eines Bauantrags für den Lifter beauftragt werden soll und dann mit dem Bauamt und der Denkmalschutzbehörde geklärt wird, ob dies so möglich ist.

 Nach einer Unterschriftenliste der Anwohner, in der die Verkehrssituation in der Hauptstraße oberhalb des Bahnübergangs bemängelt und unter anderem eine Sicherung durch Einzeichnung von Parkflächen, einer Drosselung der Geschwindigkeit und die Aufstellung von Pollern auf den Gehwegen  gefordert wurde, fand an Ort und Stelle ein Ortstermin mit Vertretern verschiedener Behörden statt. Aufgrund der dabei gemachten Empfehlungen beschloss der Ausschuss, dass auf der rechten Seite ortseinwärts mehrere Parkflächen mit einer Parkzeitbegrenzung zwischen 7 und 19 Uhreingezeichnet werden und ansonsten dort ein eingeschränktes Halteverbot gelten soll. Auf der anderen Seite soll insgesamt ein eingeschränktes Halteverbot gelten. Im Bereich der Bushaltestelle besteht gesetzlich generell ein Haltverbot (15 m vor und hinter dem Verkehrszeichen). 

 Der Boden in der Römerberghalle hat sich an mehreren Stellen gesenkt und weist Schäden auf.  Da außerdem Toiletten und Umkleidekabinen sanierungsbedürftig sind und die Toiletten sowie der Zugang auch behindertengerecht umgebaut werden müssen, empfiehlt der Ausschuss erst ein einmal ein Konzept zur Sanierung der Halle aufzustellen. 

 Für das  Neubaugebiet hinter der Kirche wurde ein Planungsbüro mit der Erstellung eines Bebauungsplans beauftragt. Da das Gelände als Verdachtsfläche für archäologische Funde gilt, muss ein dazu Gutachten auf Kosten der Gemeinde erstellt werden. ASuch ist bei Neubaugebieten vorgeschrieben, dass vorab nach möglichen  Kampfmittelresten gesucht werden muss.

  Beim Zimmerplatz muss wegen des nicht hinnehmbaren jetzigen Zustands eine Umplanung erfolgen. Wahrscheinlich mit dem Ziel, dort einen festen pflasterbelag aufzubringen. Um die bisher gewährte  Förderung aufrecht zu erhalten, muss auch die geplante Umgestaltung des Uferbereichs durch geführt werden. Die Gewährung von Fördergeldern schließt dann aber die Erhebung von Anliegergebühren aus.

 Für die Waldhilbersheimer Straße wird die ursprüngliche Nachforderung der Baufirm von 185.000 Euro wahrscheinlich auf maximal 50.000 Euro reduziert. Damit würden die endgültigen Baukosten auf 595.000 Euro brutto betragen, was eine Überschreitung der geplanten Summe von 24% bedeutet.  Die aufgetretenen Baumängel sind bestätigt und sollen zeitnah beseitigt werden.

 Dem Antrag von Bündnis 90/Die Grünen, in Windesheim alle Bebauungspläne wegen energetischer und ökologischer Festlegungen zu überprüfen, kam die Mehrheit des Bauausschusses nicht nach. Begründet wurde die Ablehnung vor allem damit, dass die Überprüfung und Änderung von Bebauungsplänen sehr zeitaufwändig wäre und mit erheblichen Kosten für die Gemeinde verbunden sein würde, nie alle möglichen Änderungen in einem Plan berücksichtigt  werden könnten und es in der Vergangenheit nur sehr wenige Anträge auf Abweichung von einem Bebauungsplan gab. Stattdessen wurde vom Ausschuss empfohlen, bei entsprechenden Anträgen von Hauseigentümern jeweils eine einvernehmliche Lösung zusammen mit dem Bauamt zu suchen.

 

 

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